Häufig gestellte Fragen zu unseren Linsenverfahren

Bei ICL wird eine zusätzliche Linse ins Auge implantiert – Ihre natürliche Linse bleibt vollständig erhalten. Ideal für junge Menschen (21-45 Jahre) mit hoher Fehlsichtigkeit, die ihre natürliche Nahsicht behalten möchten. Beim RLA wird Ihre natürliche Linse gegen eine Kunstlinse ausgetauscht. Ideal ab 45 Jahren, besonders wenn bereits Alterssichtigkeit besteht oder eine Komplettlösung für Ferne und Nähe gewünscht ist. ICL ist reversibel, RLA nicht – dafür bekommen Sie mit RLA nie mehr Grauen Star.

Beide Linsentypen – ICL und Intraokularlinsen (IOL) beim RLA – sind für eine lebenslange Verweildauer konzipiert. Sie müssen nicht ausgetauscht werden und verlieren nicht an Wirkung. Die Materialien sind extrem haltbar und biokompatibel. Bei ICL sind jährliche Routinekontrollen empfohlen, um Position und Augengesundheit zu überprüfen. Bei RLA kann nach Jahren ein „Nachstar“ entstehen (Trübung der Linsenkapsel), der aber mit einem kurzen Laser in 5 Minuten dauerhaft behoben wird.

Nein, absolut nicht. Weder ICL noch IOL sind spürbar. Sie sitzen sicher und stabil im Augeninneren und verursachen kein Fremdkörpergefühl. Auch von außen sind die Linsen völlig unsichtbar – niemand kann erkennen, dass Sie ein Linsenimplantat haben. Die Linsen bewegen sich auch nicht, wenn Sie die Augen bewegen oder Kopfbewegungen machen. Sie funktionieren einfach – ganz natürlich und unauffällig.

Nein. Beide Eingriffe – ICL und RLA – werden unter lokaler Betäubung mit Augentropfen durchgeführt und sind völlig schmerzfrei. Sie sind während der OP bei Bewusstsein und spüren höchstens einen leichten Druck, aber keine Schmerzen. Nach der OP können für einige Stunden leichte Beschwerden auftreten – ein Fremdkörpergefühl, Tränen oder leichtes Brennen. Diese sind mit den verordneten Augentropfen gut behandelbar und klingen innerhalb von 1-2 Tagen ab. Die meisten Patienten beschreiben das Erlebnis als deutlich angenehmer als erwartet.

Das kommt auf Ihre individuelle Situation an. Augenlasern (LASIK) ist bei moderater Fehlsichtigkeit bis -10 Dioptrien, ausreichender Hornhautdicke und Alter unter 45 Jahren oft die erste Wahl – es ist günstiger, die Heilung schneller und Ihre natürliche Linse bleibt unangetastet. Linsenverfahren sind überlegen bei: sehr hoher Fehlsichtigkeit über -10 dpt, zu dünner Hornhaut, Alterssichtigkeit ab 45 Jahren, beginnender Linsentrübung oder sehr trockenen Augen. In unserer Voruntersuchung ermitteln wir, welches Verfahren für Sie optimal ist – manchmal kommen auch beide infrage, und Sie können wählen.

Augenzentrum Oberstenfeld | Ihre Spezialisten für Augenlasern

Warum das Augenzentrum Oberstenfeld?

Ja, problemlos. Moderne Kunstlinsen – sowohl ICL als auch Intraokularlinsen – sind aus nicht-magnetischen Materialien gefertigt und absolut MRT-kompatibel. Sie beeinflussen keine medizinischen Bildgebungsverfahren (MRT, CT, Röntgen). Auch Flugreisen, Sicherheitskontrollen am Flughafen oder andere Alltagssituationen sind völlig unproblematisch. Die Linsen sind dauerhaft stabil und werden durch keine äußeren Einflüsse beeinträchtigt.

Das Risiko einer Erblindung durch Linsenimplantation ist extrem gering – statistisch unter 0,01% (1 von 10.000 Fällen). Die häufigste schwere Komplikation wäre eine Infektion (Endophthalmitis), die aber durch sterile OP-Bedingungen, Antibiotika-Prophylaxe und moderne Techniken auf unter 0,1% minimiert ist. Sowohl ICL als auch RLA gehören zu den sichersten chirurgischen Eingriffen in der Augenheilkunde – RLA ist sogar identisch mit der Katarakt-OP, die jährlich millionenfach weltweit durchgeführt wird. Durch gründliche Voruntersuchungen, erfahrene Chirurgen und engmaschige Nachsorge minimieren wir Risiken maximal.

Bei ICL: Falls später Grauer Star entsteht, kann die ICL problemlos entfernt und gleichzeitig eine Katarakt-OP durchgeführt werden. Die natürliche Linse wird gegen eine Intraokularlinse ausgetauscht – wie beim regulären RLA. Bei RLA: Sie bekommen nie mehr Grauen Star, weil Ihre natürliche Linse bereits gegen eine Kunstlinse ausgetauscht wurde. Kunstlinsen können nicht eintrüben. Das ist ein großer Vorteil des RLA – Sie erledigen zwei mögliche Eingriffe (Fehlsichtigkeitskorrektur + Katarakt-Prävention) in einem Schritt.

Ja, grundsätzlich schon – auch wenn das Ziel natürlich ist, keine Sehhilfe mehr zu benötigen. Falls nach RLA mit Monofokallinsen eine Lesebrille gewünscht ist, ist das problemlos möglich. Falls nach vielen Jahren eine minimale Nachkorrektur nötig sein sollte, können Sie eine leichte Brille oder Kontaktlinsen tragen. Kontaktlinsen anzupassen ist nach Linsenimplantation etwas aufwändiger, da die Hornhaut nicht verändert wurde (gut!), aber die Gesamtrefraktion anders ist. In den allermeisten Fällen wird jedoch keine zusätzliche Sehhilfe mehr benötigt.

Arbeiten: Bei Bürotätigkeit können Sie nach 3-7 Tagen wieder arbeiten, sollten aber Bildschirmarbeit zunächst mit Pausen gestalten. Bei körperlich anstrengenden Berufen empfehlen wir 2-3 Wochen Pause.

Sport:

  • Leichter Sport (Joggen, Radfahren, Yoga): nach 1-2 Wochen
  • Fitness-Studio (ohne schwere Gewichte): nach 2 Wochen
  • Schwimmen (Chlor-/Salzwasser): nach 4 Wochen
  • Kontaktsport (Kampfsport, Fußball): nach 6-8 Wochen
  • Extremsport: nach ärztlicher Freigabe

Autofahren: Sobald Sie die gesetzliche Mindestsehschärfe erreichen und sich sicher fühlen – meist nach 1-2 Wochen.

Sauna, Dampfbad: Nach 4 Wochen wieder erlaubt.

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